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  Zeitungsartikel
 
Neue Westfälische, Bielefeld, 11. NOVEMBER 2002
 
Sieben Stunden Hochstimmung bei der 10. Sportlerfete
Ein echter Höhepunkt
Von HANS-JÜRGEN HEIDE
 
Bielefeld. Und wieder war es der Höhepunkt des Bielefelder Sportjahres. Auch die zehnte Sportlerfete in der Sporthalle der Gesamtschule Schildesche meldete am Freitag volles Haus. Über tausend
Partygäste hatten den Weg zur Proklamation der Sportler desJahres 2002 gefunden und es nicht bereut: Sieben Stunden lang herrschte Hochstimmung. Bei kühlen Getränken und schmackhaftem Essen wurde kräftig gefachsimpelt und getanzt.
 
Die Veranstalter Neue Westfälische, Radio Bielefeld, Sparkasse Bielefeld, Stadt Bielefeld und Bielefeld Marketing konnten rundum zufrieden sein und freuen sich bereits auf die 11. Fete im nächsten Jahr. Die beiden Radio-Bielefeld-Moderatoren Bettina Wittemeier und Dirk Sluyter führten durch den offiziellen Teil der Veranstaltung. Die Zephyrus-Disco mit Stefan Schüler sorgte für Musik bis zum Morgengrauen. Gut eingestimmt wurden die Besucher durch das Showprogramm, das mit lippischer Unterstützung aus Leopoldshöhe bestritten wurde. Die Tanz-Darbietungen der attaktiven Damen-Formation „Jump 4 Fun“ fanden genauso begeisterten Applaus wie die Kunstturn-Vorführungen des Bundesligisten TuS Leopoldshöhe. Die „fliegenden Leos“ wurden dabei von den Damen des TuS Jöllenbeck und der Spfr. Sennestadt unterstützt. Span-nungsgeladen war die Vorstellung der Sieger bei den Wahlen zum Sportler des Jahres. Sichtlich gerührt zeigte sich Brackwedes Eishockey-Trainer Ralf Surig: „Vor drei Jahren waren wir knapp an den Bundesliga-Profis des DSC Arminia gescheitert. Um so schöner ist daher das Jahr 2002. Erst der Zweitliga-Aufstieg und nun die Wahl zur Mannschaft des Jahres.“ Überaus bescheiden die 16-jährige Nancy Gehring, die nach eigenen Worten nicht mit ihrem Sieg gerechnet hatte: „Um so besser, dass ich gewonnne habe.“ Den Erfolg durfte die Trampolinturnerin der SVB gezwungenermaßen richtig aus-kosten, laboriert sie derzeit an einem Kreuzbandriss. So konnte sie die Mit-Gewinnerin Vera Nohse nicht zum Wettkampf begleiten und daher am Freitag ihren Sieg mit Heidi Berger feiern. Schon ein Wahl-Profi ist Kobra-Taekwondoka Mohammed Ali Karatas, der seinen Titel bei den Herren verteidigen konnte: „Damit habe ich den Erfolg meiner Schwester Fadime wiederholt und kann nun auch zwei Pokale neben die beiden meiner Schwester stellen.“ Die Wahl fand Europameister Karatas zwar wieder toll, doch blickt er schon voraus: „Die WM 2003 und die Teilahme an Olympia 2004 in Athen sind wichtiger.“ Den Ehrenpreis erhielt der DSC Arminia, da seine Fußball-Profis nicht zur Wahl nominiert worden waren. Humorvoll konterte Präsident Hans-Hermann Schwick das Präsent (Eisstockschießen für die Mannschaft auf der Eisbahn Brackwede): „Da haben einige meiner Spieler schon ihre Erfahrungen gemacht . . .“ Schwick, der zusammen mit Benjamin Lense (vertrat den verhinderten Dritten der Herren-Wahl, Rüdiger Kauf) die DSC-Delegation um Hannes Scholz und die ebenfalls Drittplazierten Amateure anführte, gab sich am Abend noch optimistisch, dass die schwarze Arminen-Serie bei der Sportlerfete (2001 und 2002 gab es immer Wochenend-Niederlagen) am nächsten Tag gegen Nürnberg endet . . .
 
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