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Westfalenblatt
Bielefeld, 22.09.2003
Gute „Youngster“

Düsterloh auf Rang fünf

Von Franz Braun


Bielefeld (WB/fbr). Enttäuscht waren die Cheforganisatoren vom 13. Internationalen Teuto-Cup, Heidi und Roland Berger, über die zahlreichen Absagen. »Eigentlich lagen uns über 200 Meldungen vor, doch letztendlich waren nur 176 am Start. Das späte Ende der Sommerferien und der dadurch auch spät bedingte Trainingsbeginn hat uns einige Aktiven gekostet«, erklärte Stützpunkttrainer Roland Berger. Trotzdem sahen die knapp 300 Zuschauer und der anwesende Bielefelder Bürgermeister Eberhard David Trampolinsport von nationaler und internationaler Güte. Immerhin ging die komplette WM-Mannschaft der Niederlande auf das federnde Gerät.
Das traf aber für den deutschen besten Trampolinspringer Markus Kubicka nicht zu. Er war zwar in der Halle der Rosenhöhe, doch nur in seiner Eigenschaft als Trainer seines Vereins SG Frankfurt Nied. »Nach den drei Wettkampf-Wochenenden mit dem Höhepunkt der WM-Quali, wollte ich erstmal eine Pause einlegen. Das war schon vorher mit dem Bundestrainer besprochen. Ich bin nur nach Bielefeld gekommen, um meine Schützlinge zu betreuen«, erklärte der deutsche Top-Trampoliner. Auch seine Zielsetzung für die WM in Hannover hat Kubicka schon fest im Visier. Ein Platz unter den ersten Acht ist sein Ziel.
Nach Vera Nohse wusste auch der jüngste Nachwuchs der SV Brackwede zu überzeugen. Neben dem schon erwähnten Sieger Jochen Redekop sicherte sich bei den Schülerinnen Jg. 92 und jünger Ricarda Düsterloh im Feld der 41 Starter mit 80,3 Pkt. einen tollen fünften Rang. Ebenfalls das Finale erreichte in gleicher Klasse Marina Schubert, die mit 79,1 Punkten auf Rang acht stand. Rang 14 sicherte sich Sarah Neumann mit 48,2 Punkten. In dieser Altersklasse siegte Daniela Blaimer (ATSV Kelheim/86,3).
Ganz knapp einen Platz auf dem Treppchen verfehlte Ronja Schiprowski bei den Schülerinnen 89 bis 91. Mit 87,7 Punkten reichte es »nur« zum vierten Rang. Siegerin wurde Lara Hüninghake (TGJ Salzgitter/93,9). Den Sprung ins Finale schaffte ebenfalls [Sven-Oliver Grethe]*, der einzige SVB-Trampoliner in der Altersklasse der Schüler, Jg. 89 bis 91. Mit 83,9 Punkten belegte er den zehnten Rang. Hier siegte Daniel Schmidt (Bramfelder SV/94,6).
Im Feld der Turnerinnen standen die Ex-Brackwederin Jessica Simon (98,4) und Irmi Erl (97,8) hinter Siegerin Katarina Prokesova (102,0) auf den Plätzen drei und vier. Die Bilanz der SVB wäre sicherlich noch besser ausgefallen, wenn die Verletzten Alexander Reinhardt (Armbruch) und Nancy Gehring (Fußbruch) hätten mitwirken können.
*Zusatz der SVB

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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