22 März, 2004  
 
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Unsere Jüngsten
 

 

  Jochen Redekop kratzt an 90-Punkte-Marke
 
- Acht Brackweder beim Barmstedt Cup -
 
In der Tat sind 89,9 Punkte eine hohe Hausnummer für den 10-jährigen Jochen Redekop. In der Klasse der Schüler II siegte er mit deutlichem Vorsprung vor Tim Rodemann aus Gernsbach und Steffen Wenk aus Melle, der in Niedersachsen „als das Maß aller Dinge“ gehandelt wird. Da die Wertung relativ streng war, ist damit zu rechnen, dass Jochen bald auch die 90 Punkte überschreiten wird. Auch im Schwierigkeitsgrad lag er mit 8,3 Punkten deutlich vor seinen Mitstreitern (7,5). Für Vincent Wack war es der erste größere Wettkampf, daher ist ein knapper Mittelplatz (13.) schon in Ordnung. Die erste Übung hätte besser laufen können, aber bei der Kür zeigte er schon, was er drauf hat.

Bei den Schülern III hatte Maurice Ehlert einen optimalen Wettkampf hingelegt. Er startet für den Lipper Verein Bösingfeld, trainiert aber regelmäßig am Stützpunkt in Bielefeld. 93,2 Punkte sind auch für ihn ein Rekordergebnis. Ebenso die Schwierigkeit von 9,4 Punkten. Nur einen Zehntel-Punkt landete er hinter dem bisher als unschlagbar geltendem Daniel Schmidt aus Hamburg. In der Tat turnt Daniel eine exelente Ausführung bei seinen Übungen. Durch eine Verletzung konnte er wahrscheinlich seinen Schwierigkeitsgrad nicht so erhöhen, wie es erwartet wurde. Dadurch konnte Maurice seinen Rückstand aus der Pflichtübung gut kompensieren. In den nächsten Wettkämpfen wird Maurice auch die 10-Punkte-Marke für die Schwierigkeit überschreiten. Jedoch immer nur unter der Voraussetzung, dass alles läuft, wie geplant oder wie trainiert.
Janis Flottmann kam in dieser Kategorie nur auf Platz 16. Er hatte mit der Pflicht, der M6, noch einige Probleme. Auch von ihm wird man im Laufe des Jahres noch eine deutliche Steigerung erwarten können.

Unsere fünf Mädchen landeten überwiegend gut platziert im Mittelfeld. Lediglich Janina Wagner lag mit Rang 55 im hinteren Teil der Tabelle. Sie hatte nach einem Fußbruch im November nicht genug Zeit ihre Übung wettkampfgerecht vorzubereiten. Kim Matzek (Rg. 29; 47,3 P.) arbeitet sich langsam nach vorne. Auch sie musste sich bisher noch mit hinteren Rängen zufrieden geben. Sarah Neumann (Rg. 23; 48,6 P.) und Marina Schubert (Rg. 20; 49,1 P.) liegen oft ziemlich gleichwertig zusammen. Bei ihnen muss für die nächste Zeit an der Schwierigkeit gearbeitet werden. Ricarda Düsterloh (Rg. 18; 49,3 P.) turnte erheblich unter Wert. Eigentlich ist ihre Übung schwierig genug. Aber sie konnte die Kür nicht in ihrer gewohnten Wettkampfmanier durchturnen und erreichte dieses Mal nicht das mögliche Finale der besten Zehn.
Als erster Wettkampf im neuen Jahr ist der Barmstedt-Cup auch ein bisschen „Probewettkampf“ für die nachfolgende Saison. Schon am 7. März sind die Westfälischen Meisterschaften und die Westfälischen Leistungsklassen-Wettkämpfe. Hier hoffen die Trainer, schon einige Verbesserungen zu den Übungen vom Barmstedt-Cup.

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