Landesmeisterschaften
ganz im Zeichen des Brackweder Nachwuchses
Mit 3 ½ von fünf Titeln knüpfen
die Brackweder wieder an ihre alten Erfolgszeiten
auf Landesebene an. Der ½ Titel ist der von
Maurice Ehlert, der zwar für Bösingfeld
punktet, aber mit am Stützpunkt in Brackwede
trainiert.
Die Schüler machten gleich die ersten vier Plätze
unter der SVB-Springern aus. Voran diesmal Sven-Oliver
Grethe, der sich inzwischen wieder etwas gefestigt
hat, aber vom Kürabbruch Jochen Redkop’s
profitierte. Nach Jochen (2.) haben sich auch Janis
Flottmann und Vincent Wack stark verbessert, so dass
die nächsten beiden Plätze an sie fielen.
Bei den Schülerinnen hätte auch ein Quadrupel
passieren können. Aber zwischen Ricarda Düsterloh
(als erste) schoben sich Robin Haddad und Solveigh
Bungert aus Bösingfeld bzw. Münster dazwischen.
Dafür gingen aber wieder die nächsten vier
Ränge an die Springer des Stützpunktes.
Kim Matzek, Sarah Neuman, Jule Peper auf vier, fünf
und sechs, sowie Kristin Sasse aus Asseln auf Rang
sieben. Noch blieben alle vier unter der 80-Punkte-Marke,
was bei den nächsten Wettkämpfen sicher
geändert werden sollte. Lediglich Ricarda hatte
mit sehr guten 85 Punkten die Achtziger deutlich überschritten.
Bei den Jugendturnerinnen reichten Ronja Schiprowski
90,7 Punkte für einen Sieg mit fast 20 Punkten
Vorsprung. Sie war damit nicht an ihrer Leistungsgrenze.
Es zeigt sich jedoch, dass hier im Westfälischen
erhebliche Defizite sind. Auch der erste Rang von
Maurice Ehlert – mit 11 Punkten Vorsprung –
weist auf große Defizite, bezogen auf die Nachfolgenden
in Westfalen hin. Auch er turnte längst nicht
an seiner möglichen Leistungsspitze.
Westfälische
leistungsklassenwettkämpfe:
Das war’s noch nicht – Nur ein Titel.
Mit zwei letzten und
einem mittlerem Rang, bei einem Ersten und einem Dritten
bei den Leistungsklassenwettkämpfen des Westfälischen
Turnerbundes können wir Brackweder natürlich
nicht zufrieden sein.
Dabei hätte es mit einer guten, statt abgebrochenen
Pflicht, für Richard Reimer sogar für den
zweiten Rang reichen können. Auch Kira Kramer konnte
schon die Pflicht nicht durchstehen, hatte aber nach
einer brauchbaren ersten Kür kein Durchhaltevermögen
in ihrer Finalübung, sodass auch sie ganz hinten
landete. Lediglich Kim Laura Redmond wurde 14. von 26
Teilnehmern und behauptete sich damit recht gut in ihrem
Landesdebüt.
Zwei Lichtblicke gab es bei den jüngsten Teilnehmern.
Nico Beier (98) turnte erstmals über siebzig Punkte
und gewann bei den kleinen Jungen mit zwei Punkten Vorsprung.
Er war Kleinster und Jüngster in der Klasse, wurde
jedoch Erster.
Auch Franziska Günther (95), die sich schon im
letzten Jahr erstmalig im westfälischen Nachwuchsbereich
gut behaupten konnte, landete mit guten Haltungsnoten
auf dem dritten Rang. Vielleicht schafft sie es noch
bis zum Juli mit der Pflichtübung für den
Teuto-Cup in Bielefeld.