5 Mai, 2005  
 
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Unsere Jüngsten
 

 

 
westfälische meisterschaften 2005
 
Landesmeisterschaften ganz im Zeichen des Brackweder Nachwuchses
 

Mit 3 ½ von fünf Titeln knüpfen die Brackweder wieder an ihre alten Erfolgszeiten auf Landesebene an. Der ½ Titel ist der von Maurice Ehlert, der zwar für Bösingfeld punktet, aber mit am Stützpunkt in Brackwede trainiert.
Die Schüler machten gleich die ersten vier Plätze unter der SVB-Springern aus. Voran diesmal Sven-Oliver Grethe, der sich inzwischen wieder etwas gefestigt hat, aber vom Kürabbruch Jochen Redkop’s profitierte. Nach Jochen (2.) haben sich auch Janis Flottmann und Vincent Wack stark verbessert, so dass die nächsten beiden Plätze an sie fielen.
Bei den Schülerinnen hätte auch ein Quadrupel passieren können. Aber zwischen Ricarda Düsterloh (als erste) schoben sich Robin Haddad und Solveigh Bungert aus Bösingfeld bzw. Münster dazwischen. Dafür gingen aber wieder die nächsten vier Ränge an die Springer des Stützpunktes. Kim Matzek, Sarah Neuman, Jule Peper auf vier, fünf und sechs, sowie Kristin Sasse aus Asseln auf Rang sieben. Noch blieben alle vier unter der 80-Punkte-Marke, was bei den nächsten Wettkämpfen sicher geändert werden sollte. Lediglich Ricarda hatte mit sehr guten 85 Punkten die Achtziger deutlich überschritten. Bei den Jugendturnerinnen reichten Ronja Schiprowski 90,7 Punkte für einen Sieg mit fast 20 Punkten Vorsprung. Sie war damit nicht an ihrer Leistungsgrenze. Es zeigt sich jedoch, dass hier im Westfälischen erhebliche Defizite sind. Auch der erste Rang von Maurice Ehlert – mit 11 Punkten Vorsprung – weist auf große Defizite, bezogen auf die Nachfolgenden in Westfalen hin. Auch er turnte längst nicht an seiner möglichen Leistungsspitze.

Westfälische leistungsklassenwettkämpfe:
Das war’s noch nicht – Nur ein Titel.
 
Mit zwei letzten und einem mittlerem Rang, bei einem Ersten und einem Dritten bei den Leistungsklassenwettkämpfen des Westfälischen Turnerbundes können wir Brackweder natürlich nicht zufrieden sein.
Dabei hätte es mit einer guten, statt abgebrochenen Pflicht, für Richard Reimer sogar für den zweiten Rang reichen können. Auch Kira Kramer konnte schon die Pflicht nicht durchstehen, hatte aber nach einer brauchbaren ersten Kür kein Durchhaltevermögen in ihrer Finalübung, sodass auch sie ganz hinten landete. Lediglich Kim Laura Redmond wurde 14. von 26 Teilnehmern und behauptete sich damit recht gut in ihrem Landesdebüt.
Zwei Lichtblicke gab es bei den jüngsten Teilnehmern. Nico Beier (98) turnte erstmals über siebzig Punkte und gewann bei den kleinen Jungen mit zwei Punkten Vorsprung. Er war Kleinster und Jüngster in der Klasse, wurde jedoch Erster.
Auch Franziska Günther (95), die sich schon im letzten Jahr erstmalig im westfälischen Nachwuchsbereich gut behaupten konnte, landete mit guten Haltungsnoten auf dem dritten Rang. Vielleicht schafft sie es noch bis zum Juli mit der Pflichtübung für den Teuto-Cup in Bielefeld.
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