(RoB) Nicht im Zeichen des Erfolges stand in diesem Jahr der Rheinhessenpokal
in Mainz-Hechtsheim für die Brackweder Trampoliner.
An diesem Wettkampf haben wir teilgenommen, weil er
für die Kandidaten der WAG als Qualifikationswettkampf
angesetzt war.
Wir mussten schon bis November letzten Jahres die
Kandidaten für die WAG 2005 melden. Zu der Zeit
konnte man die Entwicklung der Springer noch gar nicht
absehen. So haben auch alle Kandidaten, bis auf Jochen,
ihre Qualifikationen nicht geschafft. Hinzu kam noch,
dass Maurice zwar (krank) angereist ist, aber am Morgen
des Wettkampftages, ebenso krank mit Fieber wieder
nach Hause fahren musste. Er hätte voraussichtlich
die Qualimarken auch erreicht. Für Sven, Ronja
und Ricarda waren die Mindestschwierigkeitsgrade noch
zu hoch. Im Training hatten sie ihre Übungen
zwar schon mal geschafft, wettkampfreif waren sie
aber noch lange nicht. Ronja hatte als Einzige wenigstens
versucht, die geforderte Übung zu springen, bekam
aber den Fliffis b nicht anerkannt, weil die Haltung
mehr nach Fliffis c aussah. Janis war zwar ohne Qualiambitionen
mitgereist, traf aber ebenso wie die anderen keinen
optimalen Wettkampf. Einziger Lichtblick aus Brackweder
Sicht war der dritte Rang von Jochen Redekop, der
mit 90 Punkten einen ordentlichen Wettkampf hinlegte
und damit den ersten Schritt in Richtung Qualifikation
gemacht hat.
Jetzt haben alle Springer noch mal die Möglichkeit,
ihre Übungen für die Deutschen Meisterschaft
beim Turnfest in Berlin am 24.4.05 bei den Landesranglisten-Wettkämpfen
zu testen. Bei motiviertem Training sind die Übungen
eigentlich für alle bis dahin zu schaffen. Die
Deutsche Meisterschaft zählt gleichzeitig als
zweite Quali für die WAG (Welt-Alters-Wettkämpfe
/World-Age-Groups).