Nur hauchdünn verpassten Jochen Redekop und
sein Partner Oliver Amman bei den Internationalen
Welt Altersgruppen Wettkämpfen das Finale der
sechs besten Synchronpaare. In der Klasse der 11-12
jährigen wurde das Paar Jochen und Oliver erst
an Ort und Stelle in Eindhoven zusammengestellt.
Scheinbar hat alles recht gut gepasst. Im Training
zu Hause hatten sie noch nie die Gelegenheit, zusammen
zu turnen. Nur insgesamt 1/10 fehlte ihnen, um in
das Finale einzuziehen.
Auch oder gerade in der Einzelwertung hat Jochen mit
seinen 31,2 Punkten und dem 12. Rang sein Soll innerhalb
der ca. 60 Teilnehmer voll erfüllt. Schließlich
war es sein erster großer internationaler Wettkampf.
Wie bereits in den Berichten erwähnt, mußten
sich die Kandidaten aus Deutschland in drei Qualifikationen
für die IAGC erst qualifizieren. Neben Jochen,
der gleich die erste Quali für sich entscheiden
konnten, waren auch Ricarda Düsterloh und Maurice
Ehlert dicht dran, scheiterten jedoch an den zu hohen
Hürden der Haltung.
Aus Eindhoven zurück, ist Jochen nun voll motiviert,
bei den nächsten Welt-Jahrgangswettkämpfen
das Finale zu erreichen.
Doch die Hürden sind diesmal größer,
weil der Austragungsort Vancouver (Kanada) sein wird.
Die IAGC werden immer im Anschluss an die offiziellen
Weltmeisterschaften am gleichen Ort ausgeführt.
Also gilt es jetzt schon mal, die Spardosen zu putzen
und regelmäßig Geld hineinwerfen.
Für die Jahrgangs-Weltmeisterschaften
qualifiziert!
Die WAG (World-Age-Group
Competitions) haben für Brackweder Springer eine
lange und erfolgreiche Tradition. Viele Teilnehmer aus
dem Brackweder Nachwuchsbereich hatten sich bislang
dafür qualifizieren können und sind meist
erfolgreich zurückgekehrt.
In dieser Phase des Neuaufbaus hatten wir vom Stützpunkt
aus 5 Springer in der diesjährigen Qualifikation.
Doch nur Jochen Redekop schaffte diese hohe Hürde.
Drei Qualifikationswettkämpfe mussten mit Mindestanforderungen
in Haltung und Schwierigkeit absolviert werden. Maurice
Ehlert scheiterte lediglich an den Haltungsnoten, Ricarda
und Sven hatten zwar die geforderte Schwierigkeit erreicht,
aber die Übungen waren einfach noch nicht sicher
genug, um die Qualihürde zu meistern. Bei Ronja
waren sowohl in der Haltung wie in der Schwierigkeit
der Übung noch zu große Defizite vorhanden.
Alle vier waren eigentlich dicht dran, aber es fehlte
letztlich ein bisschen mehr Intensität in der Vorbereitung
oder etwas mehr Haltung im Wettkampf.
Jochen Redekop wird im Anschluss an die Weltmeisterschaft
im September in Eindhoven an der WAG teilnehmen. Ob
es für eine Finalteilnahme der besten Sechs reicht,
scheint fraglich, da der Schwierigkeitsgrad seiner Übungen
noch im Aufbau ist. Trotzdem wünschen wir ihm viel
Erfolg für seinen bisher größten internationalen
Wettkampf!