5 Oktober, 2005  
 
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WAG/IACG in EIndhoven - knapp am finale vorbei

Nur hauchdünn verpassten Jochen Redekop und sein Partner Oliver Amman bei den Internationalen Welt Altersgruppen Wettkämpfen das Finale der sechs besten Synchronpaare. In der Klasse der 11-12 jährigen wurde das Paar Jochen und Oliver erst an Ort und Stelle in Eindhoven zusammengestellt.
Scheinbar hat alles recht gut gepasst. Im Training zu Hause hatten sie noch nie die Gelegenheit, zusammen zu turnen. Nur insgesamt 1/10 fehlte ihnen, um in das Finale einzuziehen.
Auch oder gerade in der Einzelwertung hat Jochen mit seinen 31,2 Punkten und dem 12. Rang sein Soll innerhalb der ca. 60 Teilnehmer voll erfüllt. Schließlich war es sein erster großer internationaler Wettkampf.
Wie bereits in den Berichten erwähnt, mußten sich die Kandidaten aus Deutschland in drei Qualifikationen für die IAGC erst qualifizieren. Neben Jochen, der gleich die erste Quali für sich entscheiden konnten, waren auch Ricarda Düsterloh und Maurice Ehlert dicht dran, scheiterten jedoch an den zu hohen Hürden der Haltung.
Aus Eindhoven zurück, ist Jochen nun voll motiviert, bei den nächsten Welt-Jahrgangswettkämpfen das Finale zu erreichen.
Doch die Hürden sind diesmal größer, weil der Austragungsort Vancouver (Kanada) sein wird. Die IAGC werden immer im Anschluss an die offiziellen Weltmeisterschaften am gleichen Ort ausgeführt. Also gilt es jetzt schon mal, die Spardosen zu putzen und regelmäßig Geld hineinwerfen.

 

Für die Jahrgangs-Weltmeisterschaften qualifiziert!

Die WAG (World-Age-Group Competitions) haben für Brackweder Springer eine lange und erfolgreiche Tradition. Viele Teilnehmer aus dem Brackweder Nachwuchsbereich hatten sich bislang dafür qualifizieren können und sind meist erfolgreich zurückgekehrt.
In dieser Phase des Neuaufbaus hatten wir vom Stützpunkt aus 5 Springer in der diesjährigen Qualifikation. Doch nur Jochen Redekop schaffte diese hohe Hürde. Drei Qualifikationswettkämpfe mussten mit Mindestanforderungen in Haltung und Schwierigkeit absolviert werden. Maurice Ehlert scheiterte lediglich an den Haltungsnoten, Ricarda und Sven hatten zwar die geforderte Schwierigkeit erreicht, aber die Übungen waren einfach noch nicht sicher genug, um die Qualihürde zu meistern. Bei Ronja waren sowohl in der Haltung wie in der Schwierigkeit der Übung noch zu große Defizite vorhanden. Alle vier waren eigentlich dicht dran, aber es fehlte letztlich ein bisschen mehr Intensität in der Vorbereitung oder etwas mehr Haltung im Wettkampf.
Jochen Redekop wird im Anschluss an die Weltmeisterschaft im September in Eindhoven an der WAG teilnehmen. Ob es für eine Finalteilnahme der besten Sechs reicht, scheint fraglich, da der Schwierigkeitsgrad seiner Übungen noch im Aufbau ist. Trotzdem wünschen wir ihm viel Erfolg für seinen bisher größten internationalen Wettkampf!

WAG-Qualifikation 2005
AK 11/12            
Name
Jg
Kür1
Kür2
Kür3
Quali
Diff.
Ricarda Düsterloh 1993 30,1/7,5 29,5/7,2 28,3/6,2 30,5/7,2 -0,4/0,3
Jochen Redekop 1993 31,9/8,4 32,5/8,4 32,4/9,1 30,5/7,2 2,0/1,9
             
AK 13/14            
Name  
Kür1
Kür2
Kür3
Quali
Diff.
Sven-Oliver Grethe 1991 29,6/8,1 30,1/8,8 30,3/8,8 32,5/8,8 -2,2/0,0
             
AK 15/16            
Name  
Kür1
Kür2
Kür3
Quali
Quali
Ronja Schiprowski 1989 28,7/8,7 29,5/9,0   33,7/10,0 -4,2/-1,0
Maurice Ehlert 1990 32,8/10,0 32,6/10,0   33,5/9,8 -0,7/0,2
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